Was bringen Black-Gate-Kondensatoren?

In der Regel gibt es nichts was sich nicht noch verbessern ließe. Ich startete deswegen einen Versuch um herausfinden, ob sich der Austausch der Elkos in den Ausgangsstufen klanglich bemerkbar macht. 

Ich beschaffte dazu sechs Black-Gate-Kondensatoren BG-NX High-Quality mit je 47uF Kapazität von ASE-Audiotuning. Um diese Elkos ranken sich mancherlei Gerüchte. Die einen loben sie in den Himmel, für die anderen ist es Voodoo. Ich investierte die etwas über 30 Euro (viel Geld für sechs Elkos) bestellte sie und baute sie ein. Ein wenig Vorsicht ist dabei geboten, denn die neuen Lötstellen sind nicht mehr so flach wie die alten und können möglicherweise mit dem Bodenblech in Berührung kommen.

Was eine Überraschung! Die Black-Gates sind kein Voodoo! Instrumente lösen sich weit besser von den Boxen als ohne die Black-Gates und das gesamte Klangbild bekommt eine deutlich erhöhte Räumlichkeit. Instrumente sind leichter ortbar, die Bässe intensiver (ohne dabei zu verschmieren) und die Höhen bekommen eine nahezu elfenartige Transparenz. Was für ein Unterschied!!

So ganz nebenbei reduziert sich das Ausgangsrauschen des DCX 2496 deutlich. Dies ist zwar nur bei voll aufgedrehtem Lautstärkeregler hörbar, nach dem Tausch der Kondensatoren aber weit leiser.

Das folgende Bild zeigt welche Elkos ausgetauscht werden müssen.

Auszutauschende Elkos

Wer einen geringen Gleichspannungsoffset am Ausgang des DCX2496 zu akzeptieren bereit ist kann die Elkos auch einfach durch Drahtbrücken ersetzen. Der Unterschied zu den Black-Gate-Kondensatoren ist für mich nicht hörbar, aber es ist preiswerter ;-))